Im Rückrundenkampf gegen den AC Heusweiler konnte unsere Mannschaft die 11:24 Niederlage mit drei Einzelsiegen lediglich etwas niedriger halten als noch im Hinkampf. Der AC Heusweiler hat im Gegensatz zur Nachwuchsmannschaft des KSV fast ausschließlich erfahrene Ringer in seinen Reihen, die unseren Jugendringern doch noch deutlich überlegen sind. Dies wurde in den beiden unteren Gewichtsklassen besonders deutlich. Hier hatten Martin Seimetz (55 kg gr.-röm.) und Marvin Altmeyer (60 kg Freistil) gegen die Wagnerbrüder keine Chance und verloren deutlich technisch unterlegen mit jeweils 0:4. Im klassischen Stil der 66 kg Klasse hatte Manuel Pitz mit Christoph Schwarz einen ebenbürtigen Gegner, den er mit Glück und Geschick, aber mit 3:0 besiegen konnte. Im 66 kg Freistillimit konnte Gennadij diesmal nicht wie im Hinkampf eine Runde für sich verbuchen und verlor trotz guter Leistung mit 0:3 gegen den erfahrenen Cacan Cakmak. Timo Badusch hatte dagegen wie erwartet keine Mühe mit seinem Gegner und schulterte Sebastian Feld nach einer Fünferwertung (74 kg gr.-röm.) bereits in der ersten Runde. Im Freistil der 74 kg Klasse musste Erdi Dincay die Überlegenheit von Matthias Schwarz anerkennen und drei Mannschaftspunkte abgeben. Christian Ewen, der wegen einer Fußverletzung gehandicapt ist, konnte Thomas Schwarz diesmal nicht besiegen und musste ebenfalls eine 0:3 Punktniederlage hinnehmen (84 kg gr.-röm.). Vazilij Cudinovic legte eine Runde gegen Halef Cakmak vor, musste sich dann aber noch mit 1:3 geschlagen geben, wobei die letzte Runde praktisch mit dem Gong noch an den Heusweiler Ringer ging. Erfreulich die kämpferische Leistung von Alexander Schmidt (Foto), der zum Ende der Saison immer besser in Fahrt kommt. Gegen Sven Merz zeigte er einen soliden 3:1 Rundensieg (96 kg gr.-röm.). Gut verkaufte sich auch Kevin Arend in der von ihm ungeliebten Freistilklasse im Schwergewicht. Der Ex-Köllerbacher Peter Himbert konnte sich zwar mit drei Runden durchsetzen, konnte sich gegen Kevin aber nicht wie erwartet mit mehr technischen Punkten deutlicher absetzen.
Insgesamt war es ein eher ruhiger Ringerabend ohne größere Höhepunkte, da die Ausgangssituationen beider Mannschaften die Niederlage unserer Nachwuchsmannschaft erwarten ließ. Dennoch hätte mit etwas mehr „Biss“ in der einen oder anderen Kampfbegegnung die Niederlage doch enger ausfallen können.