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KSV Köllerbach siegt zum Saisonauftakt gegen den KSV Witten 0725.09.2022 

Mit Spannung erwartete man beim KSV Köllerbach, nach dem frühen Ausscheiden im Viertelfinale der letzten Saison, den ersten Bundesligakampf in der neu eingeteilten DRB BIRTAT 1. Bundesliga West.

Im ersten Heimkampf traf das saarländische Team auf den KSV Witten 07. Da beide Fanclubs eine hervorragende Freundschaft pflegen, sollte dieser Fight schon mal ein kleiner Höhepunkt für beide Lager werden.
Im Vorfeld musste sich Teamleiter Geid bereits einige Gedanken machen, was die Aufstellung betraf, denn es hieß, die Neuverpflichtungen ins Team zu integrieren.
So trat in der 57 kg Freistil-Klasse Hakan Cankaya stilartfremd an. Dennoch gelang es ihm, mit 6:2 Punkten von der Matte zu gehen. Sein Gegner Eren Arslan hatte aber seinen Kampf bereits an der Waage verloren, seine 200 gr. Übergewicht brachten dem KSV Köllerbach die ersten vier Punkte der neuen Saison ein.
In der Klasse bis 130 kg gab Peter Öhler, nach Verletzung in der vergangenen Saison, wieder sein Comeback beim KSV. Mit dem 25 kg schwereren Mantas Knystautas, der gerade frisch dekoriert mit einer Bronzemedaille von der Weltmeisterschaft in Belgrad gekommen war, hatte er jedoch eine harte Nuss vor der Brust. Trotz seiner 1:3 Niederlage zeigte Peter seine ganze Stärke, bot dem Litauer über weite Strecken des Kampfes paroli und kann mit seiner Leistung zufrieden sein.
Kurzen Prozess machte danach KSV Neuzugang Zaur Nuriyev in der 61 kg gr.-röm. Klasse mit seinem Gegenüber Kuran Izadi. Nach 130 Sekunden stand der technisch überlegene Punktsieg für den in Paris lebenden Nuriyev fest. Ein schöner Einstand bei den Wölfen, der vom Publikum mit reichlich Applaus bedacht wurde.
Unser bulgarischer Vizeeuropameister Ahmed Bataev hatte gegen den Deutschen DRB Nachwuchsmann Kiril Kildau alles im Griff, führte zu Beginn des zweiten Kampfabschnitts mit 6:0 Punkten, wurde von einem Beinangriff seines Gegners überrascht und fiel unglücklich auf den Unterarm. Ein Raunen im Publikum ließ erahnen, dass er sich dabei eine schwerere Verletzung zugezogen hatte. „Der Ellbogen war draußen, der Notarzt konnte das Gelenk erst nach Gabe von muskellösenden Mitteln wieder richten“, erklärte Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid. Ein besonderer Dank gilt hier auch der anwesenden Mannschaftsärztin des KSV Witten, Frau Dr. Eigenbrodt, die Bataev sofortige Hilfe leistete.
Beim Stande von 8:5 für die Hausherren, zeigte dann der Deutsche Beachwrestlingmeister 2022 Valentin Seimetz seine ganze Klasse. Er besiegte den international erfahrenen Andrei Perpelita in der 66 kg Freistilklasse in einem sehenswerten Duell mit 8:1 Punkten.
Pausenstand somit 10:5.
Nach der Pause streifte erstmals der junge Kevin Gremm das Köllerbacher Trikot über. Gegen den Moldauer Mihail Bradu, den Kevin aus gemeinsamen Zeiten beim ASV Hüttigweiler kennt, gab es ein hitziges Gefecht, das am Ende der Wittener deutlich mit 9:0 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Mit sich selbst etwas unzufrieden äußerte sich Gremm:“ Es ist schon ein Unterschied zwischen Nachwuchs- und Herrenbereich.“ Geid lobte ihn trotzdem:“ Aus solchen Kämpfen wird er lernen. Kevin steht erst am Anfang seiner Entwicklung, er wird seinen Weg gehen.“
In der für ihn ungewöhnlich hohen Gewichtsklasse bis 71 kg Greco bewies Etienne Kinsinger, gegen den fast 5 kg schwereren Saeid Fini, seine internationale Klasse und setzte sich, nach 2:38 min., technisch überlegen, durch.
Unser Vizeeuropameister 2021, Miroslav Kirov, war dem Wittener Nachwuchstalent Gregor Eigenbrodt in der 80 kg Freistilklasse in Punkto Schnelligkeit und Cleverness überlegen. Er siegte deutlich mit 11:0 Punkten und erhöhte somit das Köllerbacher Punktebudget auf 17:8.
Die etwa 350 Zuschauer feierten dann, ein Mal mehr, ihren Andrey Shyyka. Von einem nicht unabsichtlichen Kopfstoß seines zwölf Jahre jüngeren Gegners Levan Kelkhsashvili provoziert, zog der 42jährige Altmeister und Vorbild aller Nachwuchsringer, in der 75kg Freistilklasse wieder alle Register. Er siegte klar mit 6:1 Punkten.
Im spannenden Schlussduell des Abends musste sich Marc-Antonio von Tugginer dem Wittener Eigengewächs Noah Englich mit 4:5 beugen.
Thomas Geid:“ Mit unserem 19:9 Sieg war es ein gelungener Einstand in die neue Saison, die Verletzung von Ahmed Bataev ist allerdings ein Wermutstropfen, der in den kommenden Wochen zu kompensieren ist. Wir wünschen unserem Sportler gute Besserung und eine schnelle Genesung!“


© KSV Köllerbach & I&W Bauer   

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