Auftaktsieg für den KSV Köllerbach !
Im ersten Saisonkampf der neugeordneten zweigleisigen Ringerbundesliga stand der KSV Köllerbach der RKG Freiburg 2000 gegenüber.
Teamleiter Thomas Geid sowie die Trainer Hüseyin Dincay und Gennadi Korban schenkten gleich vier Nachwuchsringern ihr Vertrauen und ermöglichten ihnen, Bundesligaluft zu schnuppern.
Neuzugang Gabriel Seregelyi ( 19 ), 3. Europameister der Junioren 2008, zeigte eine tolle Leistung und siegte gegen den französischen Juniorenmeister Stephane Marczinski ( 20 ).
Kevin Müller ( 18 ) , Erdi Dincay ( 18 ) und Manuel Pitz ( 17 ) kämpften aufopferungsvoll, mussten sich jedoch ihren körperlich überlegeneren Gegnern beugen.
Bei der Vorstellung der Mannschaften kam es auf Köllerbacher Seite zu einem Comeback, das seitens der Zuschauer mit tosendem Applaus begleitet wurde. Nach einjähriger Pause wurde der, mittlerweile als Nachwuchslandestrainer am OSP arbeitende, sympathische Sportler Albert Nourov ( 39 ) erstmals wieder für den KSV – Kader aufgestellt.
Nourov konnte seine 4 Mannschaftspunkte kampflos einstreichen, da das Breisgauer Team keinen Gegner stellen konnte.
Eine Schrecksekunde für den Hattrickmeister gab es im vierten Kampf des Abends: Der junge Bulgare Georgi Sredkov ( 22 ) kugelte sich seine Schulter aus und musste den Kampf vorzeitig beenden. Bleibt zu hoffen, dass seine Verletzung ohne OP auskuriert werden kann und er dem Verein baldmöglichst wieder zur Verfügung steht.
So musste der KSV mit einem deutlichen 5 : 11 Rückstand in die Pause gehen.
Auf die Leistungsträger war jedoch Verlass, denn sowohl „ Käpt`n „ Konstantin Schneider, sowie Andej Shyyka und Venelin Venkov zeigten gewohnt souveräne Leistungen, ließen ihren Gegnern keine Chance und steuerten elf Mannschaftspunkte für das KSV – Konto bei.
Der polnische Neuzugang Marek Szustek zeigte eine solide Leistung und gewann seinen ersten Kampf im Köllerbacher Trikot.
Teamleiter Thomas Geid bescheinigte seiner Mannschaft Kampfmoral und bezeichnete den Auftakterfolg als „ Arbeitssieg “ ! Er registrierte darüber hinaus das engagierte Auftreten seiner jugendlichen Ringer.
Der KSV Köllerbach wird auch im weiteren Saisonverlauf an seinem Konzept, eigene Nachwuchsringer in die Mannschaft einzubauen, festhalten.
Nach dem 19 : 15 Sieg gegen den letztjährigen Viertelfinalisten, die RKG Freiburg 2000, hat der KSV Köllerbach am nächsten Wochenende erneut Heimrecht und trifft auf den Bundesligaaufsteiger, den KSV Seeheim.
Rechtzeitig zu ihrem 100 jährigen Vereinsjubiläum gelang es den Hessen mit einer jungen Mannschaft wieder in der „ Königsklasse „ an den Start zu gehen.
Man darf auf die Stärke des Bundesliganeulings gespannt sein.
Ebenfalls erfolgreich gestartet sind die Mitfavoriten des KSV Köllerbach in der Bundesliga – West, der KSV Aalen 2005, sowie der SV Germania Weingarten. Beide konnten ihre Heimkämpfe gewinnen.
Auch der finanziell angeschlagene ASV Mainz 88 setzte sich mit dem Ex Köllerbacher Jurij Kohl in seinen Reihen erfolgreich gegen den KSV Seeheim durch.
I & W Bauer