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Wie alles begann |
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Am 10. August 1926 gründeten 10 Köllertaler Sportler den Athletenclub Einigkeit
Sellerbach, aus dem im Jahre 1932, mit der Gründung der Großgemeinde Köllerbach,
der KSV Einigkeit Köllerbach entstand. Nach dem Krieg, im Jahre 1948, waren es
besonders Ludwig Both und Willibald Himbert, die sich um den Neuaufbau einer
Mannschaft bemühten. Mit dem ersten Sieg über den Lokalrivalen Heusweiler im
Jahre 1950 und dem Aufstieg in die Landesliga im Jahre 1954, wurden erste
sportliche Erfolge erzielt. Es folgten mehrere Meisterschaften auf Landesebene
und eine langjährige Spitzenstallung in der Oberliga Südwest. Die 60iger Jahre
waren dann die bisher erfolgreichsten Jahre für den Verein. 1966 wurde der
KSV Köllerbach erstmals Deutscher Meister mit dem Sieg über Heros Dortmund und
im darauffolgenden Jahre wurde die Vizemeisterschaft errungen, wobei man sich
damals dem VFK Schifferstadt beugen musste. Im Jahre 1968 wurde der KSV dann
erneut Deutscher Meister, wobei man in den Endkämpfen den KSV Witten besiegen konnte.
1972 wurde der KSV dann zum letzten Mal die Meisterschaft mit deutlichen Siegen über
Schifferstadt. |
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Nach dieser Meisterschaft musste der KSV seine erfolgreiche Mannschaft wegen zu hoher finanziellen Forderungen
einzelner Ringer aus der Bundesliga zurückziehen. Der Wiederaufstieg gelang im Jahre 1976
und in der Saison 1977/78 erreichte der KSV erneut das Halbfinale. Am 1.März 1983 erfolgte
der Zusammenschluss mit dem KSV Püttlingen. Der Vereinsname lautet seither
KSV AE Köllerbach-Püttlingen. Das damalige Konzept des Vereins, überwiegend mit Ringern
aus der Region Saarland in der ersten Bundesliga zu ringen, führte nicht zum großen Erfolg. |
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Abstieg und Wiederaufstieg wechselten mehrmals und erst Mitte der 90ziger Jahre gelang
es dem Verein wieder Anschluß an die Spitzenclubs zu finden. In dem Jahren 1998 und 1999
wurde jeweils das Halbfinale erreicht. In diesem Jahr gelang nun nach 29 Jahren wieder
der Einzug in ein Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Erwartungen der
Fans waren groß, vielleicht zu groß. Der KSV Aalen war, dank seiner Routine und Cleverness,
noch eine Nummer zu groß und wurde verdient Deutscher Meister. Dennoch präsentierte
der KSV Köllerbach beim 1. Endkampf ein sportliches Event wie es lange im Saarland
keines mehr gab. Die Vizemeisterschaft 2001 ist für den KSV Köllerbach, der sich in
den letzten Jahren völlig umstrukturiert hatte ein großer Erfolg. Von den 60zigern
bis in die 90ziger Jahre wurde der KSV Köllerbach im wesentlichen durch seinen
damaligen Präsidenten Heinz Kläs geprägt. 38 Jahre lang führte Heinz Kläs den Verein
durch Höhen und Tiefen. Der KSV Köllerbach war sein Lebenswerk. Für sein Engagement
gebührt ihm unser Dank und Annerkennung. Heute präsentiert sich der KSV als ein
moderner Verein, der durch Teamarbeit geprägt wird. Die Entwicklung von fast familiär
geführtem Dorfverein zu einem Sportunternehmen ist orientiert an der Entwicklung
unserer Gesellschaft. Stillstand bedeutet Rückschritt. Den hohen Ansprüchen seiner
Mitglieder, Sponsoren und Fans gerecht zu werden, ist ein Herausforderung, der
sich der KSV Köllerbach nicht verschließen kann. Den Schritt ins neue Jahrtausend
hat der KSV längst vollzogen. Wünschen wir dem traditionsreichen Verein,
dass sich die sportlichen Ziele einstellen werden. |

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